Maki Maki Maki

Konnichiwa!

Gestern Abend war Mädelsabend angesagt! Quatschen, lachen und gemeinsam kochen. Das war unser Plan. Und was gab es? Sushi!

Obwohl wir drei Mädels noch totale Neueinsteiger in Sachen Sushi sind, hat es sehr gut geschmeckt und sah dazu auch lecker aus. Sogar wahnsinnig lecker! Wir konnten uns kaum zurückhalten, die gerade gerollten Maki in den Mund wandern zu lassen.

Der Begriff Sushi tauchte das erste Mal im Jahr 718 auf und stammt aus Japan. Doch wie es zu dem Gericht an sich gekommen ist, ist erstaunlich. Man verwendete gekochten Reis, um Fisch darin zu lagern. Der so eingelegte Fisch war fast bis zu ein Jahr haltbar.
Anfangs warf man den Reis weg, der ja nur zur Lagerung diente. Doch irgendwann kam jemand auf die Idee den Fisch und den Reis zusammen zu verspiesen. Es entstand Sushi.  Soooo....nun genug der Theorie und ran an die Matten :-)


Als erstes muss der Sushi-Reis zubereitet werden. Am besten bereitet man den einige Stunden vor dem Sushi-Schmauß zu, denn er muss komplett abgekühlt sein.

und das braucht ihr dafür (für 1 kg gegarten Reis):


500 g Sushi-Reis
1/2 l Wasser
4 EL Reisessig
1 EL Zucker
Holzlöffel, große Schüssel (nicht aus Metall), Küchentuch


und so funktioniert's:

  1. Den Sushi-Reis in einer Schüssel mit kaltem Wasser bedecken und mit kreisenden Bewegung 1 bis 2 Minuten waschen. Das Wasser anschließend abgießen.
  2. Den Vorgang so lang wiederholen, bis das Wasser klar ist.
  3. Den gewaschenen Reis mit 1/2 Liter Wasser in einem Topf zum kochen bringen.
  4. Nun den Topf mit dem Küchentuch zudecken und darauf den Deckel legen. 
  5. Den Reis bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten quellen lassen.  
  6. In der Zwischenzeit kann man den Reisessig weiterverarbeiten. Dazu 4 EL und 1 EL Zucker in einem Topf erwärmen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.  Die Reismarinade gut abkühlen lassen. 
  7. Wenn der Reis gequellt ist, wird er in eine große Schüssel (nicht aus Metall) gefüllt. 
  8. Nun die abgekühlte Reismarinade darüber gießen und mit einem Holzlöffel vorsichtig unterheben. 
  9. Den marinierten Reis mit einem feuchten Küchentuch bedecken, bis man die Maki zubereitet.
Wenn ihr den Reis weiterverarbeitet, rate ich euch, die Hände immer gründlich zu befeuchten. Denn idealer Weise ist der Reis extrem klebrig :-)

   

Nun sind die Maki dran. 

das braucht ihr dafür:

Bambusmatten
Nori Blätter
Frischkäse (Rahm- oder Kräuter-Frischkäse)
Paprika
Gurke
Avocado
Lachs
Soja-Sauce


und so funktioniert's:
  1. Die Nori Blätter müssen für Maki mit einem scharfen Messer halbiert werden und werden an den unteren Rand der Bambusmatte gelegt. 
  2. Paprika, Gurke, Lachs und Avocado in schmale, lange Streifen schneiden. 
  3. Den Reis mit angefeuchteten Händen auf dem Nori Blatt verteilen. Auf der oberen Seite ca. einen halben Zentimeter platz lassen. An den restlichen Stellen kann der Reis bis an den Rand verteilt werden. Den Reis gut festdrücken. 
  4. In der Mitte des Reises einen Streifen von Frischkäse mit einem Löffel verteilen. 
  5. Paprika, Gurke, Avocado und/oder Lachs auf den Frischkäse legen (siehe Bild unten).
  6. Die Bambusmatte nun nach oben rollen und das Ganze gut festdrucken. So lang weiter rollen, bis die Sushi-Rolle zusammenhält. (Am besten schaut ihr euch dieses Video an, da wird es sehr gut erklärt :-D - ab 1 )
  7. Die Rolle mit einem scharfen, angefeuchteten Messer zuerst in der Mitte teilen. Dann diese beiden Hälften und dann das Viertel teilen, sodass 8 gleichgroße Stücke entstehen.
   

in der Mitte einen Streifen der Füllung legen

   


Wenn ihr so viel Maki zubereitet habt, wie ihr wollt, könnt ihr euer Kunstwerk endlich genießen. Besonders lecker schmeckt es, wenn man die Maki in ein wenig Soja-Sauce eintaucht. Oder wer es scharf will, der nimmt Wasabi.

Die Füllung kann je nach Belieben angepasst werden. Man sollte darauf achten, dass es nicht überfüllt wird. Aber die passende Menge ist nach ein paar Maki-Rollen schnell gefunden :-)

Sayounara.








Kommentare:

  1. Hallo,
    schönen Artikel habt ihr geschrieben.
    Ich hab vor ca. einem Jahr mit Freunden einmal selbst Sushi gemacht, ganz schön aufwendig. Was habt ihr denn zum Essen getrunken?
    Bei meinen Freunden gab es damals Sake, aber so richtig überzeugt hatte der mich nicht. Vielleicht lag es auch am Hersteller, weiß ich nicht.

    Viele Grüße
    Janine

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Janine!
    Danke dir, das ist lieb :-D
    Ja Sushi zu machen ist schon sehr aufwendig, aber ich finde es lohnt sich auf jeden Fall. Seid ihr auch so vom selbstgemachten Sushi begeistert gewesen, wie ich? Wir haben das Ganze gleich am Samstag wiederholt :-D
    Wir haben, eigentlich nicht passend zum Gericht, einen Mix aus Mangosaft, weißen Rum und Grenadine getrunken. Aber war trotzdem lecker :-D

    Liebe Grüße
    Patti

    AntwortenLöschen