Bonjour amis! present tarte flambée

Hé,

leckerer Flammkuchen klassischer Art
heute reisen wir in den Osten Frankreichs - in den Elsass. Dort und auch bei uns bekommt ein kleiner flacher Kuchen immer wieder die wohl verdiente Aufmerksamkeit. Ob mit Zwiebeln und Speck, Tomaten und Mozzarella oder süß mit Äpfeln - jeder kann einen Belag kreieren, der ihm am besten schmeckt. 
Wisst ihr wovon wir reden? 
Natürlich! Vom flachen, knusprigen und unglaublich leckeren Flammkuchen


Der Flammkuchenmann erzählt, dass der Ursprung des Flammkuchens bei einer alten Bäuerin zu finden ist. Diese wollte testen, ob der Ofen die perfekte Temperatur zum Ausbacken von Brot hat. Dafür nahm die einfach ein kleines Stück Teig und rollte es hauchdünn aus, belegte es mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln und legte es für 2-3 Minuten in den Ofen. Wenn jede Seite perfekt gold-braun war, so konnte der Ofen endlich zum Brotbacken genutzt werden. Nun ja, nicht nur das Brot war somit gerettet, auch ein kleiner "Nebenverdienst" konnte geleistet werden. So hatte die Bäuerin immer was Leckeres zwischen den Zähnen, wenn sie ihr Brot backen wollte. Und wir profitieren heute natürlich auch davon. (Quelle: http://www.flammkuchenmann.de/flammkuchen.htm)

Da der leckere Teig eigentlich fast zu jedem Belag passt, dachten wir uns: wir wollen natürlich nicht nur einen probieren, sondern zwei! Unser Rezept reicht auch definitiv dafür. Ihr müsst nur darauf achten, dass der Teig schöööön dünn ausgerollt ist. Dann wird er besonders knusprig. Unsere Belagvarianten waren einmal ganz typisch - Sauerrahm, Schinkenwürfel und Zwiebel - und einmal probierfreudig mit Tomaten, Mozzarella, Rucola und einer Pesto-Sauerrahm-Creme. 
Also wir fanden beide sehr gut. Welche mögt ihr am liebsten? Bei dem klassischen Belag haben wir anstatt Speck einfach mageren Rohschinken genommen, was auf jeden Fall sehr sehr lecker und auch eine fettärmere Variante ist.

Damit ihr auch bald eure Freunde zum Flammkuchenabend einladen könnt, hier noch schnell das wahnsinnig gute Rezept: 

Zuerst der Teig

das braucht ihr dafür: 

ca. 250 g Mehl
120 ml Wasser
2-3 EL Öl
Prise Salz

und so funktioniert´s: 
  1. Das Mehl und die Prise Salz miteinander in einer Schüssel vermengen. 
  2. Das Wasser und Öl dazugeben und alles gut vermengen. 
  3. Den Teig so lang kneten, bis alles eine zähe, gleichmäßige Konsistenz hat (Tipp: der Teig sollte nicht an den Händen kleben bleiben - wenn doch, dann ein wenig Mehl hinzugeben)
  4. Den Teig am besten gleich auf dem Backpapier mit einem Nudelholz hauchdünn ausrollen. Wenn ihr zwei Beläge haben wollt, dann könnt ihr den Teig einfach einmal teilen und ein zweites Blech/Backpapier verwenden. 
  5. Nun kommt der Belag drauf. 


das braucht ihr für den typischen Sauerrahm-Belag (Zutaten für den halben Teig, da wir zwei Beläge machen)

1/2 Becher Cremé Fraiche
1 Packung Rohschinken-Würfel
1/2 Zwiebel
Salz, Pfeffer

und so funktioniert´s:
  1. Den Backofen auf 230 Grad vorheizen.
  2. Cremé Fraiche mit Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren. Das wird dann gleichmäßig auf dem Teig verteilt. 
  3. Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. In der Pfanne oder in der Mikrowelle mit ein wenig Wasser dünsten. 
  4. Die Zwiebeln mit dem Rohschinken gleichmäßig verteilen. 
  5. Nun den Flammkuchen ca. 15 min backen. Schaut einfach gelegentlich nach, ob der Flammkuchen schon fertig ist. Das erkennt ihr daran, dass der Teig am Rand leicht gold-braun ist und der Sauerrahm ein wenig "eingetrocknet" ist. 

Nun unser Tomaten-Mozzarella-Rucola-Belag:
leckerer Tomate-Mozzarella-Flammkuchen 


4 Cherrytomaten
eine Handvoll Rucola
1/2 Mozzarella
2 TL Grill-Gemüse-Pesto
1/2 Becher Cremé Fraiche
1/2 Zwiebel

und so funktioniert´s: 
  1. Der Backofen sollte ebenso auf 230 Grad vorgeheizt sein. 
  2. Cremé Fraiche mit Salz und Pfeffer würzen, das Pesto hinzugeben und gut verrühren. Das wird dann gleichmäßig auf dem Teig verteilen. 
  3. Die Zwiebel wie oben beschrieben dünsten und auch auf dem Flammkuchen verteilen. 
  4. Die Tomaten waschen und in ganz feine Ringe schneiden. Den Mozzarella vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Beides gleichmäßig verteilen. 
  5. Wer Rohschinken drauf haben will, kann das auch hier gern machen. Es wird mit und auch ohne schmecken :D
  6. Den Flammkuchen wie oben beschrieben backen. 
  7. Den Rucola waschen, abtrocknen und wenn nötig klein zupfen. Wenn der Flammkuchen fertig gebacken ist, wird der Rucola darauf verteilt und es kann sofort gegessen werden :-D 
So ihr Lieben, wir hoffen euch gefällt unser tolles Rezept. Habt ihr noch andere Vorschläge für Beläge? Oder habt ihr den Teig mit Hefe gemacht und fandet das ebenso gut oder gar besser?
Wir sind auf eure Kommentare gespannt.


Au Revoir!




P.S.: Morgen dürfen unter anderem auch wir die Teilnehmer des colab:work verköstigen. Wir freuen uns schon sehr :D Und vielleicht entstehen dann auch für unseren Blog ein paar coole Webvideos. 

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