Cervena - Hirsch aus Neuseeland {WERBUNG}

Cervena-Hirsch mit fruchtigem Bulgursalat
























Vor einigen Wochen flatterte bei mir eine wunderbare Nachricht herein - nämlich, ob ich die Ultrapremium-Linie Neuseelandhirsch Cervena probieren möchte.  Wow! Ich habe mich gefreut wie Bolle - so habe ich doch noch nie Hirsch, Reh oder ein anderes Wild zubereitet. Natürlich hatte ich Angst, dass ich das gute Fleisch nicht adäquat zubereiten kann - aber man lernt ja mit seinen Aufgaben. Und ich muss sagen, dass ich schon ein bisschen stolz bin, was ich da gezaubert habe. Aber genug es Eigenlobes - immerhin ist die Qualität der Zutaten entscheidend, ob ein Gericht gut wird oder nicht (aber natürlich auch die Art und Weise, wie etwas kombiniert und zubereitet wird). Genau deswegen, möchte ich euch kurz das leckere Neuseelandhirsch-Fleisch vorstellen. 

Cervena ist eines der hochwertigsten neuseeländischen Produkte. Die Bezeichnung Cervena kommt aus dem lateinischen (gut, dass ich 8 Jahre Latein in der Schule hatte) - cervidae ist auch die wissenschaftliche Bezeichnung für die Gattung Hirsch, venison bedeutete früher "jagen", wird aber heute oft als Synonym für Wildfleisch verwendet. Aber um als Cervena gelabelt zu werden, muss das Fleisch sehr strenge Kriterien erfüllen. Kein Wunder, dass Cervena vor einiger Zeit ledglich königlichen Familien zu Teil wurde. 

"From the fresh, open farmlands of New Zealand comes a meat so tender, so delicious, that we gave it its own name. It's called Cervena® venison"  (Quelle: Cervena.com

Ein wichtiges und für mich sehr wertvolles Kriterium ist, dass die in Frage kommenden Hirsche auf grünen und endlosen südpazifischen Weidearealen aufwachsen. Dies garantiert, dass sich die Hirsche von Gräsern und Blättern, also natürlichem Futter ernähren können - keine Zusatz- oder Aufbaustoffe. Außerdem dürfen sie bei der Verarbeitung höchstens 18 Monate alt sein. 
Doch der Weg von der Farm über den Transport bis zum Endkunden muss ebenfalls abgesichert und mit höchster Qualität durchgeführt werden. Jede Stufe im Produktionsprozess unterliegt strikter Kontrollen. Dabei werden beispielsweise die nach EU-Richtlinien zertifizierten Verarbeitungsbetriebe von unabhängigen Agenturen geprüft. Die Zuschnitte des Hirschfleisches werden in Vakuum verpackt, gekühlt und kommen beim Kunden - wie auch bei mir - in einer absolut qualitativen und adäquaten Kühlbox an. 


Natürlich habe ich mir, bevor das Fleisch geliefert wurde, zahlreiche Gedanken gemacht: Wie bereite ich das gute Fleisch zu? Was werde ich als Beilage zubereiten? Ist Hirsch nicht ein typisches Herbst-/Winterprodukt? 
Doch die letzte Frage kann leicht verneint werden, denn Cervena hat einen unheimlich milden Geschmack und zudem einen sehr geringen Fett- und Cholesterinanteil. Also perfekt für ein leckeres Sommergericht. Durch den geringen Fettanteil solltet ihr beim Zubereiten des Fleisches darauf achten, dass es auf keinen Fall ganz durch, sondern einen roséfarbenen Kern haben soll. So bleibt es saftig und zart (wie euch das gelingt steht unten in der Zubereitung). 

Ich kenne, dass Wild wird oft mit Preiselbeeren angerichtet wird. Doch ich wollte kein traditionelles, sondern ein absolutes Sommer-Gericht. Ich wollte den Hirsch mit "Sommer"-Beeren anrichten. Abgeleitet von der Säure, die in Preiselbeeren enthalten ist und der leichten Süße, habe ich mich für Heidelbeeren, Brombeeren und Physalis entschieden. Ich hatte zuletzt bei einem Dinner mit und von Direkt vom Feld einen Salat mit Brokkoli und Heidelbeeren gegessen und fand die Kombi super lecker. Deswegen habe ich die zwei Zutaten auch in mein Rezept einfließen lassen. Leckere, süße und saure Beeren und knackiger Brokkoli. Und da ich gerade sehr viele Heidelbeeren und Brombeeren esse und ich mir sie sehr gut zum Cervena vorstellen konnte, mussten sie unbedingt dabei sein. Genau deswegen habe ich mir eine Beilage überlegt, die leicht und fruchtig ist: Bulgur-Salat mit Physalis, Heidelbeeren, Brokkoli und Brombeeren getoppt mit einem Physalis-Joghurt-Dressing. Yamm! 

und das braucht ihr für 4 Portionen: 

für Salat und Fleisch
1 Stück Striploin Cut vom Cervena
2 Tassen Bulgur 
1 Liter Gemüsebrühe 
1 Pck. Rucola
1/2 Kopf Brokkoli 
15 - 20 Physalis 
200g Heidelbeeren 
200g Brombeeren

für das Dressing 
200g Joghurt (Magerstufe)
3 EL Rapsöl
1 handvoll Physalis
1 EL Agavendicksaft
Salz, Pfeffer, Paprika (rosenscharf)
Chiliflocken 

und so funktioniert es: 

  1. Den Bulgur in der Gemüsebrühe aufkochen lassen, die Hitze abdrehen und dünsten, bis die Gemüsebrühe aufgesogen und der Bulgur gar ist. Anschließend komplett abkühlen lassen. 
  2. Den Brokkoli putzen, in kleine Röschen schneiden und in Salzwasser bissfest dünsten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Die Beeren und Physalis abwaschen und beiseite stellen. 
  3. Rucola waschen, abtropfen und auf den Tellern anrichten. 
  4. Für das Dressing die Physalis abwaschen und mixen/pürieren. Mit Joghurt, Öl und Agavendicksaft verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili abschmecken. 
  5. Ca. 1/3 -1/2 des Dressings unter dem Bulgur vermengen und solang das Fleisch noch nicht fertig ist, kalt stellen (vor allem im Sommer kann Joghurt-Dressing schnell kippen). 
  6. Erst jetzt das Fleisch zubereiten. Das Cervena abwaschen und trocken tupfen. Eventuelle Sehnen entfernen. Das Fleisch mit einer Prise Salz einreiben. 
  7. Den Ofen auf 120° Ober- und Unterhitze erwärmen. Eine Gusseisenpfanne mit ein wenig Öl einreiben und erhitzen. Das Fleisch pro Seite ca. 3 Minuten scharf anbraten. Die Pfanne mit Folie abdecken und in den Ofen geben. Hier zieht das Fleisch nach, bleibt aber saftig. Das Fleisch bis auf eine Kerntemperatur von 56°C erhitzen. 
  8. In der Zwischenzeit die Teller mit Bulgur, Beeren, Brokkoli und Physalis anrichten. Ein wenig von dem restlichen Dressing über den Salat geben. 
  9. Das Fleisch herausnehmen, in Stücke schneiden und auf den Tellern anrichten. 
  10. Mit Freunden und einem guten gekühlten Rosé genießen. 
Da das Fleisch super zart ist, solltet ihr es unbedingt mit einem guten, scharfen Messer aufschneiden - ich durfte das Messer aus der neuen Chroma-Turbo-Serie {WERBUNG} verwenden, was mir zum Fleisch dazugeliefert wurde. Es ist unfassbar scharf und liegt wirklich gut in der Hand. Vielen Dank an dieser Stelle für das Messer!  
Als wir dann angefangen haben zu essen, war ich auf einmal total aufgeregt, denn ich hatte vergessen das Fleisch zu pfeffern. Aber als wir es erst einmal so probiert haben, haben wir alle entschieden: nein, wir benötigen keine weiteren Gewürze. Der Geschmack von dem leicht gesalzenen Fleisch ist einfach zu gut.


Durch die Früchte erhält das Gericht eine tolle Frische. Ein absolutes Sommergericht: zartes Cervena, knackige Brokkoli-Röschen, fruchtig-saure Beeren und ein leckeres Physalis-Dressing. Meine Vorstellungen bezüglich der Zubereitung und der Beilage haben sich zum Glück bewahrheitet und ich bin unglaublich froh, dass ich ein so leckeres Gericht zaubern konnte. 
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Gourmet Connection, die mir die Möglichkeit gegeben haben, das leckere Cervena zu probieren und ein tolles Sommergericht zu entwickeln.



Hirschfleisch mit Bulgur Salat, Beeren und Physalis-Joghurt-Dressing



Ich hoffe euch gefällt das Rezept. Habt einen wundervollen Sommer, mir leckerem Essen, den liebsten Freunden um euch herum und den besten Erlebnissen. 





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