{WERBUNG} Eierlikör mit Chili, Peffer und Erdbeeren

{Dieser Beitrag enthält Werbung aufgrund der dargestellten und verwendeten Produkte, welche nicht beauftragt noch bezahlt wurde}

Eierlikör-Cocktail mit Erdbeeren, Chili und Pfeffer

Liebelei wann sehen wir uns?

Ich denke so manch einer kennt das Problem von Fernbeziehungen, die Sehnsucht und die leidige Zeit, bis man sich wiedersehen kann. So erging es auch den aus Chemnitz stammenden Gründern von Liebelei Liköre [unbezahlte Werbung], die aus einer romantischen Geste, ein erfolgreiches Geschäft gemacht haben....die Geschichte lest ihr am besten auf ihrer Seite. 

Doch woher kommt der Eierlikör?

Als ich das gelesen habe, war ich baff. Ich dachte: ach naja, der Eierlikör stammt bestimmt von einem wunderschönen Hof in den Niederlanden, auf dem einfach zu viele Hühner Eier gelegt haben, die irgendwie verarbeitet werden mussten. Und da bietet sich doch ein leckeres alkoholisches Getränk an, oder?
Mmmmh....also diese Geschichte ist zwar hübsch aber auch nicht richtig.
Ursprünglich stammt der Eierlikör tatsächlich aus Südamerika! Bähm. Ich hätte das niemals gedacht, bis ich ein bisschen recherchiert und einen interessanten Artikel gefunden habe.

Ursprünglich waren nicht Eier die Grundlage des leckeren Likörs sondern Avocados - tja, da haben die leckeren Kalorienbomben ja schon damals eine gute Stellung gehabt.
Die daraus entstandene cremige Konsistenz ist unvergesslich und vor allem in Kombination mit Rum ein Träumchen.
Allerdings hatten die damals in Lateinamerika angesiedelten Niederländer weniger Glück, als sie das Rezept mit nach Hause bringen wollten, denn in der Heimat wuchsen keine Avocadobäume (also ich wäre mega froh, wenn ich mal einen Avocadobaum im Garten haben könnte). Ein Ersatz musste her! Um die cremige Konsistenz zu behalten, wurden die Avocados mit Eigelb ersetzt. Diese Idee und ein ausgeklügeltes Rezept entwickelte Eugen Verpoorten, der bis heute noch namentlich bekannt ist. Nicht zuletzt durch den Erfolg des 140 Jahre bestehenden Unternehmens.

Rüblitorte 2.0

Karottenkuchen
Rüblitorte













Grüzi miteinander!!

für mich war es Zeit für ein kleines Karottenkuchen - Remake.
Die Rüblitorte, welche ich vor einiger Zeit im Rahmen des colab:camp gebacken hatte war zwar super lecker, aber ich wollte meinen Karottenkuchen noch ein wenig verbessern und vor allem, mal wieder essen. Also bin ich am Sonntag in der Küche rumgewuselt, habe gebacken und natürlich genascht.

Wo kommt die Rüblitorte her? 

Die Rüblitorte stammt aus der Schweiz, genau aus Aargau, so einige Quellen. "Rübli" ist das Wort für "Karotte" oder "Möhre", deswegen findet ihr sicherlich weitere zahlreiche Rezepte, die diesem ähneln, auch wenn es nicht Rüblitorte heißt :-D

Karottenkuchen

Das tolle an der Rüblitorte ist, dass sie wahnsinnig saftig ist. Oder auch schlotzig, wie wir es zu Hause immer sagen. Also wer diese Konsistenz vergöttert, dann ist er hier richtig! Weitere Grundbestandteile der Torte sind neben Möhren gemahlene Mandeln, Mehl und Ei. Mit dem Zucker, der im Rezept auch nicht fehlen darf, würde ich ein wenig vorsichtig umgehen, da die Torte auch schnell zu süß werden kann. Also am besten zuerst ein bisschen weniger Zucker - und vor allen braunen statt weißen - nehmen und dann im Nachhinein ein wenig mehr hinzugeben (wenn es einem noch nicht zu süß ist). Persönlich schmeckt es mir besser, wenn es nicht so sehr süß ist und durch den braunen Zucker bekommt die Rüblitorte noch einen Hauch einer Karamell-Note :-D 
Das Frischkäse-Frosting on Top bringt noch einmal Frische ins Spiel. Es rundet die Rüblitorte wundervoll ab und boomt mich in den siebten Rüblitorten-Himmel. 


Deswegen wollte ich euch mein Remake auch nicht vorenthalten und euch motivieren, diese leckere Torte zu Ostern zu backen, wenn ihr eure Liebsten mit einem tollen Nachtisch verzaubern wollt. 

Es bleibt ja noch ein wenig Zeit, um alle Zutaten zu besorgen :)  

Das Rezept:

das braucht ihr dafür: 
425 g Möhren (ca. 4 große Möhren)
200 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Dinkelvollkornmehl (alternativ geht auch Weizenmehl)
5 Eier
150 g brauner Zucker
1 Pck. Backpulver
1 TL Zimt
250 ml neutrales Öl 
1 Orange (Saft und Schalenabrieb)

für das leckere Frosting: 

300 g Frischkäse (pur)
200 g Joghurt (1,5%)
50 g Puderzucker
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker
1 Zitrone (Saft und Schalenabrieb)

und so funktionierts: 
  1. Die Karotten schälen und reiben und beiseite stellen. Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform am Rand fetten.
  2. Eier und Zucker schaumig schlagen. Das Öl und den Zimt untermischen.  
  3. Das Mehl mit den Mandeln, Haselnüssen und dem Backpulver vermischen und nach und nach mit unterrühren. 
  4. Nun die geriebenen Karotten hinzugeben und alles gut verrühren. Die Schale der Orange abreiben. Orangensaft pressen und dann abenfalls im Teig unterrühren. 
  5. Den Teig in die eingefettete Springform geben und bei 180 ° Grad Ober- und Unterhitze knapp 50 Minuten backen. Ab und an mit einem Stäbchen probieren. 
  6. Den Kuchen gut abkühlen lassen. 
  7. Für das Frosting den Frischkäse mit Puderzucker, Sahnesteif und Vanillezucker vermengen. Die Schale der unbehandelten Zitrone abreiben und unterrühren. Die Zitrone ausdrücken und den Saft dazugeben.
  8. Das Frosting auf dem abgekühlten Kuchen verteilen. Alles nochmal kalt stellen, dass es gut durchziehen kann und dass das Frosting ein wenig fester wird. 
  9. Genießen. 
Noch eine kleine Info: Bei mir ist der Kuchen trotz der langen Backzeit in der Mitte immer noch ein wenig schlotzig geblieben.
Wenn ihr das nicht mögt, dann reduziert die Hitze ein wenig und verlängert die Backzeit (ich habe es noch nicht ausprobiert, würde aber 160° Ober- und Unterhitze vorschlagen und 65 Minuten Backzeit). Aber schaut hier regelmäßig nach, wie der Kuchen aussieht - nicht, dass die Ränder noch verbrennen.  



Dann wünsche ich euch noch eine wundervolle Vor-Osterwoche und ein tolles und vor allem leckeres Osterwochenende!
Genießt die Zeit mit euren Liebsten und das schöne Wetter (ich hoffe, der Wetterbericht stimmt :) ).

Karottenkuchen
Rüblitorte

Wenn ihr noch ein anderes, wahnsinnig leckeres Rezept für eure Osterfesttage sucht, dann schau euch  mal meinen leckeren Pistazien-Cheesecake an. Der ist unfassbar gut und cremig.

(Werbung)
P.s. Es wird am Samstag ab 10 Uhr eine  Verkostung im Globus Markt Chemnitz geben.
http://uhiesig.blogspot.com/2019/03/pistazien-cheesecake.htmlCheesecake